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Yppah
Yppah: You Are Beautiful At All Times
Dieses Debüt klingt, als hätte Moby die Belegschaft von Coldcut zur Session eingeladen und würde mit ihnen gemeinsam auf den Instrumenten von Massive Attack spielen. Sicher, das hört sich im ersten Moment vielversprechend an - doch Yppahs "You Are Beautiful At All Times" verliert sich auf Dauer in einer gewissen Belanglosigkeit. Es scheint als sitze hier jemand an den Reglern, der eigentlich weniger für Elektro geboren wurde als vielmehr für Indie-Pop. Kein Song ist länger als vier Minuten und so fehlt den einzelnen Tracks einfach die Zeit, sich vollständig entwickeln zu könne. Beispiel gefällig? "Again With The Subtitles", ein Big-Beat trifft auf flotte Samples und im Hintergrund erklingt leise eine Gitarre. Doch nach nicht einmal drei Minuten ist der Spaß vorbei und man wird das Gefühl nicht los, dass auch der Rest des Albums unter dem radiotauglichen Format leidet. Schade, wo die Ideen doch stimmen, nur die Geduld nicht aufgebracht wurde. Beim Nachfolger am Besten mal bei Moby, Coldcut oder Massive Attack Hilfe holen!
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