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Anna Ternheim
Anna Ternheim: Leaving On A Mayday
Nach zwei Jahren Pause, macht Anna Ternheim mit ihrem neuen Album "Leaving On A Mayday" weiter, womit sie zuletzt aufhörte: Sanftem, taktvollem Songwriterpop, der zu sehr an den eigenen Ansprüchen krankt.

Generell ist Anna Ternheim eine beeindruckende Vertreterin ihrer Zunft: Sowohl das 2004 veröffentlichte Debüt "Somebody Outside", als auch der Nachfolger "Seperation Road" zeigten, dass die schüchterne Schwedin eine gehörige Portion Talent besitzt. Doch leider führten die oftmals opulenten Instrumentierungen zur kompletten Überfrachtung der Songs. Dies sollte auf dem neuen, dritten Longplayer "Leaving On A Mayday" verhindert werden: Weniger ist mehr, lautete die Devise im Studio. Nur loslassen konnte die Songwritern nicht und versammelte dort ganze 15 Musiker um sich, die alle ihre Spuren hinterlassen wollten.
So gibt es Chöre, Pianos, Streicher und sogar mehrere Keyboards. Das ist zuweilen ärgerlich, denn wer Anna Ternheim zu Beginn ihrer Karriere Live erleben durfte, sah nur sie, ihre Akustikklampfe und die wundervolle Darbietung der Songs. Eben ohne das große Tamtam, dass sie auf dem Album vom Stapel lässt.
Anna Ternheim - What have I done (Acoustic Version)
Freilich passt die Musik in ihrer Opulenz zu den großen Gefühlsausbrüchen, zu all dem Gram und der unumstößlichen Zuversicht, die auf "Leaving On A Mayday" zu finden sind. Doch wirkt das Ganze, als wolle hier jemand alles auf einmal und das am besten sofort: Die minimalsten Stücke seit Leonards Cohens "Songs"-Reihe fabrizieren und nebenbei dem klassischen Wall Of Sound eines Phil Spectors imponieren.
Immerhin, Songwriter gelten als Ewigsuchende. Da ist Anna Ternheim keine Ausnahme und wer ihre Musik in diesem Kontext verstehen möchte, kann durchaus Gefallen an ihren Alben finden. Trotzdem: Wenn es Live besser als auf Platte klingt, stimmt irgendwas, irgendwie nicht.
Marcus Willfroth
Anna Ternheim daher lieber live erleben?
»Hier geht es zu den Tickets
Anna Ternheim - Leaving On A Mayday
VÖ: 13.02.08
Label: Universal
Tracklist:
01. What I Have Done
02. Damaged Ones
03. Terrified
04. Let It Rain
05. My Heart Still Beats For You
06. No, I Don't Remember
07. Summer Rain
08. Losing You
09. Off The Road
10. Black Sunday Afternoon

Generell ist Anna Ternheim eine beeindruckende Vertreterin ihrer Zunft: Sowohl das 2004 veröffentlichte Debüt "Somebody Outside", als auch der Nachfolger "Seperation Road" zeigten, dass die schüchterne Schwedin eine gehörige Portion Talent besitzt. Doch leider führten die oftmals opulenten Instrumentierungen zur kompletten Überfrachtung der Songs. Dies sollte auf dem neuen, dritten Longplayer "Leaving On A Mayday" verhindert werden: Weniger ist mehr, lautete die Devise im Studio. Nur loslassen konnte die Songwritern nicht und versammelte dort ganze 15 Musiker um sich, die alle ihre Spuren hinterlassen wollten.
Anna Ternheim - What have I done (Acoustic Version)
Freilich passt die Musik in ihrer Opulenz zu den großen Gefühlsausbrüchen, zu all dem Gram und der unumstößlichen Zuversicht, die auf "Leaving On A Mayday" zu finden sind. Doch wirkt das Ganze, als wolle hier jemand alles auf einmal und das am besten sofort: Die minimalsten Stücke seit Leonards Cohens "Songs"-Reihe fabrizieren und nebenbei dem klassischen Wall Of Sound eines Phil Spectors imponieren.
Immerhin, Songwriter gelten als Ewigsuchende. Da ist Anna Ternheim keine Ausnahme und wer ihre Musik in diesem Kontext verstehen möchte, kann durchaus Gefallen an ihren Alben finden. Trotzdem: Wenn es Live besser als auf Platte klingt, stimmt irgendwas, irgendwie nicht.
Marcus Willfroth
Anna Ternheim daher lieber live erleben?
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Anna Ternheim - Leaving On A Mayday
VÖ: 13.02.08
Label: Universal
Tracklist:
01. What I Have Done
02. Damaged Ones
03. Terrified
04. Let It Rain
05. My Heart Still Beats For You
06. No, I Don't Remember
07. Summer Rain
08. Losing You
09. Off The Road
10. Black Sunday Afternoon
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