Boom bei Apples Ping: Bereits eine Millionen Nutzer und erster Spam-Alarm

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Boom bei Apples Ping: Bereits eine Millionen Nutzer und erster Spam-Alarm

Laut dem Magazin internetworld verzeichnet Apple bereits jetzt eine Million Nutzer seiner neuen Social Community „Ping“. Ein Drittel der User, die die neue iTunes Version haben, seien dem Netzwerk beigetreten, so Apples Vize Präsident für Internetleistungen, Eddie Cue.

Ein großes Wunder? Nicht wirklich, kostet es den registrierten iTunes-Nutzer doch nur wenige Sekunden, um die eh schon vorhanden Daten auch für diese Erweiterung zu nutzen. Da derzeit noch nicht alle der 160 Millionen iTunes Kunden die neue Version heruntergeladen haben, erwartet die Firma weiteren Zuwachs.

Erster Wermutstropfen in dem von Apple als fulminant gewerteten Start: Das Netzwerk wurde bereits vom Spam überrannt. Wie unter anderem auf readwriteweb.com nachzulesen, haben Betrüger iTunes-Profile erstellt, um Links zu Gewinnen ("free iPhones", "free iPads") gegen die Angabe persönlicher Daten zu spreaden. Dabei wurde insbesonder im Umfeld von Top-Künstlern à la Lady Gaga oder U2 Spam betrieben.

Parallel zum wie auch immer getrübten "Boom" wächst auch die Kritik an Apples Versuch, sozialen Netzwerken wie Facebook nachzueifern. Zu beschränkt seien die Funktionen und zu offensichtlich die kommerzielle Zielsetzung des Programms. Im Zusammenhang mit Facebook ist dieser Tage übrigens im Spiegel von einem herben Rückschlag für Apple die Rede: Die geplante Kooperation zwischen den beiden Giganten sei geplatzt. Marktführer Facebook habe zu viele Forderungen an die Firma gestellt.



Hintergrund: Am 21. Juli diesen Jahres meldete sich das 500-millionste Facebook-Mitglied an. Apple plante, von dem großen Netzwerk der Homepage zu profitieren, indem sie ihren Nutzern die Möglichkeit anbieten wollten, ihre Facebook-Freundschaften in „Ping“ zu übernehmen.
Die Plattform ist seit dem 1. September online (motor.de berichtete) und wurde auf der Apple-Konferenz in San Francisco vorgestellt, auf der auch Chris Martin einen wiederum sehr loyalen Gastauftritt ablieferte. Vor dem Hintergrund, welche Rolle Apple für den Coldplay-Frontmann und seine Band spielte, scheint diese Haltung aber nicht von ungefähr zu kommen (motor.de berichtete).

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