motor.de präsentiert Urban Unplugged – Folge 4 mit Herrenmagazin

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Als vorweihnachtliches Geschenk präsentiert euch motor.de auch in dieser Woche eine neue Folge der Reihe Urban Unplugged. Diesmal begrüßen wir Deniz Jaspersen, seines Zeichens Frontmann der Hamburger Rock-Hoffnung Herrenmagazin. Hinter dem Quartett liegt ein erfolgreiches Jahr, in welchem sie mit ihrem 2010 erschienenen Album "Das alles wird einmal dir gehören" die ganze Republik bereisten. Dabei waren die Musiker nicht nur als Support von Wir Sind Helden unterwegs, sondern erlegten sich auch selbst einen dichten Terminplan auf – aus Liebe zur Herausforderung, wie Herrenmagazin im motor.de-Interview berichteten.

Sowohl auf Tour als auch auf Platte gehen die Jungs gern in die Vollen, leben ihre Songs und das Gefühl, diese vor Publikum zu spielen. Deniz, Rasmus, Paul und König machen melodieverliebten Gitarren-Pop mit durchdachten Texten, der sich musikalisch gern im Fahrwasser bekannter Hamburger Landsleute wie Kettcar oder Jupiter Jones sieht. Herrenmagazin schrecken dabei weder vor großen musikalischen und emotionalen Gesten zurück, noch vor den kleinen, intimeren Momenten. In einem solchen präsentiert Bandchef Deniz nun auch den Song "Alle Sind So".
Backstage zwischen Pfandflaschen und Bierkästen intoniert Jaspersen eine kleine Hymne über menschliche Eigenarten und das Hadern mit diesen. motor.de wünscht viel Spaß:

Herrenmagazin - "Alle Sind So"

Herrenmagazin gründeten sich im Jahr 2004 aus den, wie die Band behauptet, klassischen Beweggründen – Langeweile, Herzschmerz und um übermäßigem Alkoholkonsum vorzubeugen. Die ersten Singles entstanden in Eigenregie, darunter auch eine Split-EP mit den Kollegen von Schrottgrenze. 2008 erschien dann bei Motor Music das Debüt-Album "Atzelgift". In den folgenden Jahren befand sich die Band vermehrt auf Tour, unter anderem als Support von Madsen. Das aktuelle Album "Das wird alles einmal dir gehören" unterscheidet sich musikalisch und inhaltlich insofern vom Debüt, als dass die Band sich selbst nach Personalveränderungen neu organisieren musste und man keine Lust mehr auf die ewig gleichen Liebeslieder hatte. Deshalb durfte es diesmal auch politisch und gesellschaftskritisch werden. Mit einer gehörigen Portion Selbstsicherheit und Individualität will das Quartett auch zukünftig ein Ausrufezeichen in der nationalen Musiklandschaft setzen und beweisen, dass Qualität und Eingängigkeit sich nicht ausschließen müssen.

Mit dem Format Urban Unplugged geben wir Musikern unterschiedlichster Gattungen die Möglichkeit, ihre Lieder im reduzierten Gewand an ungewöhnlichen Orten zu präsentieren. Egal, ob Newcomer oder etablierter Act; egal, ob auf der Waldlichtung oder in der Fußgängerzone – erlaubt ist, was gefällt. Für dieses Jahr schließt Urban Unplugged vorerst seine Pfoten, freut sich aber, nach kurzer Pause, bereits Anfang Januar neue spannende Künstler zu präsentieren.

motor.de präsentiert: Urban Unplugged

Folge 1: Friska Viljor

Folge 2: Isbells

Folge 3: Honig 


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