Ok Go entschuldigen sich in offenem Brief für Video-Sperre bei YouTube

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Ok Go: Ok Go entschuldigen sich in offenem Brief für Video-Sperre bei YouTube

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OK Gos Plattenfirma EMI hat die Verbreitung von Videoclips der Band via YouTube gestoppt und entfernte kurzerhand alle Kurzfilmchen zur neuen Single "This Too Shall Pass". Die Einbettung ist fast unmöglich, vielerorts lässt sich das Video nicht einmal mehr ansehen. (Dass die Videos hier zu sehen sind, liegt allein daran, dass die Band selbst die Clips immer wieder bei alternativen Portalen wie vimeo hochlädt, um sie weiter zu verbreiten.)

 

 
Die Band erhielt viel Kritik für die YouTube Sperrung, auf Grund dessen meldeten sie sich jetzt mit einem offenen Brief zu Wort. Ein Auszug:

"Einbettung oder nicht: Wir werden nie wieder 50 Millionen Klicks für ein YouTube Video erhalten. Diese Zeit - der Beginn des Internetvideos - ist vorüber. Das Internet ist nicht mehr so anarchistisch wie damals. Heutzutage gibt es Firmen auf dem Madison Square, die sich auf 'Virales Marketing' spezialisieren, und der Erfolg unseres Videos wird an Wirtschaftsschulen als Beispiel verwendet. Aber ich verrate euch ein Geheimnis: Millionen von Klicks zu bekommen, war niemals das Ziel! Wir sind eine Rock Band, und das ist eine tolle Sache. Nicht nur, weil wir uns Drogen direkt vom Rücken der Queen in die Nase ziehen können (können wir), sondern weil das einzige, was von uns erwartet wird, ist, dass wir Musik machen! Wir jagen den verrücktesten Ideen nach und können davon leben, und wenn es dazu 40 Websites an Stelle von einer braucht, macht das für uns keinen großen Unterschied.

EMI will nicht, dass die YouTube Videos irgendwo eingebettet werden. Diese Entscheidung gefällt uns nicht. Wir haben viel mit ihnen darüber diskutiert, aber wir verstehen auch, warum sie das machen. Sie sind sich dessen bewusst, dass es so schwerer für die Leute ist, sich das Video anzusehen, aber während wir nur unserer Musik und unseren Fans verpflichtet sind, ist EMI es auch seinen Aktionären."

OK Go haben es durch die Videoplattform YouTube im Jahr 2006 geschafft, einen Grammy für ihren Clip zu "Here It Goes Again" einzuheimsen. Oder zumindest wurde ihnen durch das Portal die nötige Aufmerksamkeit zuteil, denn ihr Video erhielt über 49 Millionen Klicks.

 

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