Erste Robbie-Williams-Show in London

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Knapp zweieinhalb Wochen vor der offiziellen Album-Release (motor.de berichtete) gab Popstar und Ex-Take-That – Sänger Robbie Williams gestern im Londoner Roundhouse sein Comeback-Konzert nach einer dreijährigen Auszeit.



Mit 3000 Zuschauern, nach Superstar-Maßstäben fast eine Secret-Show, war das Konzert erwartungsgemäß restlos ausverkauft. Willimas' Auftritt wurde zusätzlich im Internet, im Radio und in mehr als 200 Kinos live übertragen. Der britische Sänger debütierte live mit Songs seines neuen Albums „Reality Killed The Video Star“, gab aber auch alte Hits wie „Come Undone“ oder „Angels“ zum besten.
Nie zuvor wurde ein Live-Konzert in so viele Kinosäle live übertragen - ein Weltrekord. Dabei kam es allerdings auch zu technischen Problemen. 1700 Fans mussten in Düsseldorf aus der UCI Kinowelt wieder nach Hause geschickt werden, da kein Satellitensignal aus London empfangen werden konnte.

An das Comeback des geläuterten "Bad Boys", der in der Vergangenheit vor allen Dingen durch Alkohol- und Drogenmissbrauch von sich reden machte, knüpfen sich viele Hoffnungen seitens seines Labels EMI. So geht man davon aus, dass es Robbie Williams gelingen wird, seine eingefleischten Fans mit den neuen Songs und einem aufpoliertem Image zum Kauf des Albums zu animieren und die gesunkenen CD-Verkaufszahlen der EMI zu verbessern. Die Single-Auskopplung "Bodies" landete in Deutschland diese Woche bereits auf Platz Eins der offziellen Single-Charts.

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