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Eine der führende deutschen Musikzeitschriften, Spex, geht neue Wege in der Plattenrezension und schafft die klassische, von einem Autor geschriebene Kritik ab. Stattdessen werden Alben ab der aktuellen Ausgabe in Form eines "Pop Briefings" besprochen, d.h. mehrere Journalisten äußern ihre Meinung in einem verschriftlichten Gespräch.
Der Chefredakteur des selbsternannten "Magazins für Popkultur", Max Dax, äußerte sich gegenüber der Zeit wiefolgt zu der Umstellung: "Wir entlasten den Autor von der Aufgabe, die alleingültige Meinung zu einer Veröffentlichung zu liefern." Da eine alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift nicht mit dem Tempo von Internet-Veröffentlichungen mithalten könne, solle nun durch die Gesprächsform die Rezension selbst an Dynamik und Tempo gewinnen. Somit hat der "Diskurspop [...] nun auch den Popdiskurs erreicht", wie zeit.de so treffend schreibt.
Der Chefredakteur des selbsternannten "Magazins für Popkultur", Max Dax, äußerte sich gegenüber der Zeit wiefolgt zu der Umstellung: "Wir entlasten den Autor von der Aufgabe, die alleingültige Meinung zu einer Veröffentlichung zu liefern." Da eine alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift nicht mit dem Tempo von Internet-Veröffentlichungen mithalten könne, solle nun durch die Gesprächsform die Rezension selbst an Dynamik und Tempo gewinnen. Somit hat der "Diskurspop [...] nun auch den Popdiskurs erreicht", wie zeit.de so treffend schreibt.
