The XX gewinnen Mercury Preis 2010

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The XX, eine der Newcomer-Bands des letzten Jahres, konnte gestern Abend mit ihrem Debütalbum „XX“ den Mercury Preis 2010 für das beste Album des letzten Jahres mit nach Hause nehmen.

Das britische Trio setzte sich unter anderem gegen die Foals, Paul Weller und Mumford & Sons durch. Bandmitglied Oliver Sim hielt die Dankesrede in London: “Thank you so much, we’ve had the most incredible year. Everyday we’ve woken up to something incredible.” Noch am Abend verrieten sie dem britischen NME Magazine, dass sie das Preisgeld von 20.000 Pfund in ein eigenes Tonstudio investieren wollen.

Die, um 1990 geborenen, Londoner Romy Madley Croft, Oliver Sim und Jamie Smith gründeten die Indie-Band 2005. Anfang 2009 veröffentlichten sie ihren Debüt-Song "Crystalised" und noch im selben Jahr die Platte „XX“, die mit ihrer Mischung aus New Wave, Post-Punk und R'n'B überzeugte. Erst vor kurzem haben die Drei ihr neues Video zum Song "Islands" vorgstellt. 

Hintergrund: Der Barclaycard Mercury Preis ist ein, seit 1992, von einer Fachjury, vergebener Award für das beste Album des letzten Jahres. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Künstler aus England oder Irland stammt. Die Auszeichnung ist das Gegenstück zu den ebenfalls jährlich verliehenen Brit Awards. Im letzten Jahr gewann Speech Debelle den Mercury Preis mit ihrem Album „Speech Therapy“ (motor.de berichtete).

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