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Berlin Festival
Berlin Festival: Veranstalter des Berlin Festivals richten Brief an Besucher
Im Brief wird erklärt, dass versucht wurde verschiedene Anlaufpunkte zu gestalten, damit sich die Besuchermassen angemessen verteilen. „Leider konnten wir nicht vorhersehen, dass sich am Freitag nach 23 Uhr eine große Menge Festivalbesucher gleichzeitig und ausschließlich in Richtung Hangar 4 bewegten und dadurch in kürzester Zeit einen Stau vor der Schleuse am Hangar 4 verursachten.“ Für die Besucher, die sich über die engen Schleusen am Hangar 4 beschwerten, erklären die Veranstalter, dass die Schleusen ein notwendiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts waren, um den Zuschauerstrom zu kontrollieren.
Eine Mitschuld geben die Organisatoren auch den Besuchern, die sich gegenüber Sicherheitskräften und Polizei aggressiv verhielten, als sie nicht hereingelassen wurden: „Daraus ergab sich zu fortgeschrittener Stunde eine unkontrollierte Dynamik vor der Schleuse und diese führte zur Empfehlung der Polizei, die Veranstaltung abzubrechen – auch wenn der Hangar selbst keinesfalls überfüllt war und alle von den genehmigenden Behörden vorgegebenen Kapazitätsabsprachen eingehalten wurden.“
Weiterhin werden alle Vorwürfe dementiert, dass aus Profitgier zu viele Tickets verkauft wurden. Im Gegenteil: Es wird betont, dass der vorzeitige Abbruch am Freitag und das verkürzte Programm am Samstag zu großen finanziellen Einbußen des Berlin Festivals führte. Für die geplanten Folge-Events wurde schon mit Künstlern verhandelt, die Veranstalter bitten die Besucher jedoch um Geduld.
Beim Berlin Festival am vergangenen Wochenende kam es am Freitag zum Abbruch des Programms, am Samstag zur Umstellung des kompletten Programms und dem früheren Ende des Programms, da die Sicherheit aufgrund der Dynamik der Besucherströme gefährdet war. Infolgedessen fielen die Auftritte von Acts wie Fatboy Slim aus. Außerdem führte die Veränderung der Running Order am Samstag zu großer Verwirrung und dazu, dass Künstler wie Peaches und Hot Chip gleichzeitig spielten. Den gesamten Brief der Veranstalter könnt ihr »hier nachlesen.
Ich war mitten drin, in der Flaschenhals Situation vor Hangar 4. Zu den Sicherheitsläuten: Die waren schon schräg drauf, also die Damen an der Bierzapfstelle sind netter. haben Securities wohl so an sich.
Dauerte schon lange, bis man finally vor ATR jumpen konnte. Elec Empire war der letzte Act, bevor Fatboy Fans die Lage verschlimmerten. Da war ich instinktiv schon weg.
Eingepferchte Berliner, das funktioniert nicht. Egal wie. Uns dort war es allen schleierhaft, warum das ewig große Flugfeld eingegrenzt wurde. Sowas passt doch gar nicht zu Berlin.
Theoretische Konzepte eben. Das geilste ist ja wohl, es wurde die Popularität von Fatboy unterschätzt. Cooler Scheiß zieht halt.
Im Zuge aktueller Sicherheitsdebatten ist es schwer, die Entscheidung der Berlin Festival Veranstalter, das Programm frühzeitig abzubrechen, zu kritisieren. Allerdings finde ich die Aussage, man hätte nicht ahnen können, dass so viele Besucher zum Hangar 4 strömen würden, sehr fraglich. Wenn die Hauptbühne geschlossen wird, wollen die Leute ja irgendwo hin und da die Tickets für Freitag sowieso komplett ausverkauft waren, hätte man auch darauf kommen können, dass sehr sehr viele der Besucher dann schon in den Hangar wollen, um sich für Fatboy Slim einen Platz zu sichern. Außerdem gab es auch beim anderen Hangar das Problem, dass man nicht mehr reinkam, wenn man zu spät dran war. Das tolle Line-Up und der Ansatz dieses Festivals in allen Ehren, aber so macht eine derartige Veranstaltung nun wirklich keinen Spaß. Ich hoffe sehr im Interesse aller, dass es nächstes Jahr problemlos läuft.

viele eingepferchte leute mit (musik)versorgungsproblemen? da hätte man doch eine luftbrücke einrichten können... aber schön, ein dementi von profitgier von den 'veranstaltern' präsentiert zu bekommen - wollte schon an meiner vorstellung zweifeln, der musikindustrielle komplex lebt nur von luft und liebe.
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